Ich hatte ja letztes Jahr um diese Zeit Bedarf an einer neuen Digitalkamera. Dem Megapixelwahn sein Dank musste man wohl zum “geringsten Übel” denn der “besten Kamera” greifen. Klein sollte das sein, trotzdem relativ großen Zoombereich haben und einigermaßen nett Videos machen. Für Computer-Meetings eben
Da war die Wahl dann auf eine Canon PowerShot S5is gefallen. Nett soweit.. aber eben nur soweit. Kaum daß das Licht auch nur andeutungsweise Schummrig wird ists vorbei mit brauchbaren Bildern und das Rauschen übertönt den Rest mehr als deutlich. Chromatische Abberation dank der Winzoptik garnicht von zu reden. PS: Dank des Minitaur-Sensors mit dieser schieren Auflösung muss auch unter normalen Lichtbedingungen schon mit brutalen Mitteln gegen das Rauschen gekämpft werden. Das tut die Kamera denn dann auch. Aber eine frisch gemähte Wiese kann sie dann nicht vom Rauschen unterscheiden und baut sichtlich Müll. Eine grüne Matschfläche. Aber wir wollen fair sein: Auf normaler Fotopapier-Größe fällt das wirklich nicht ins Gewicht. Da stört schon eher das das Problem mit der Belichtung. Das kann die S5is nämlich auch nicht sooo fein. Bilder mit wenig Sättigung respektive Unter- oder Überbelichtung sind relativ normal. Dem kann man mit Mehrfachaufnahmen und anschließender Selektion begegnen. Ziemlich gut in den Griff bekommt man den Apparat übrigends auch mit CHDK .
Mir wurde das jedenfalls eine Spur zu fusselig auf die Dauer und da habe ich dann endlich mal zur Spiegelreflexkamera gegriffen. Lange Entscheidungsphase, wie immer, aber das hatte alles seinen Grund. Erstmal muss das Kleingeld stimmen. Man spart da ja schon was länger dran und ehe man unbedacht Geld zum Fenster rauswirft sollte man sich lange genug erkundigen. Eigentlich bin ich Canon-Fan. Der Farbwiedergabe wegen. Uneigentlich ist Pentax spannend wegen dem Magnetomechanischen Anti-Verwackel das dort direkt in den Kamera-Body integriert ist. Bei Canon wird das im Objektiv bewerkstelligt. Will meinen: Kein Image-Stabilizer im Objektiv: schade pech gehabt. Bei Pentax geht das dann sogar mit den Objektiven meines Vaters aus den 70ern. Pentax hatte nur bis dato das Problem, das die Kameras als solche im Einsteigersektor eher sparsam waren was die übrigen Features angeht. Hier hat Pentax allerdings im letzten Jahr mit der K200d nachgelegt und dort erstensmal einen konkurrenzfähigen Bildsensor eingebaut und vorallem an der Qualität gut gearbeitet. Demnach werden also alle nachfolgenden Bilder hier mit der SLR gemacht. Eine kleine Gallerie mit 1st-Time-Use Schnappschüssen lege ich morgen nach. Heute war mir eher nach Handbuch lesen X-D
Letztendlich ist das dann eben kein “draufhalten und abdrücken” mehr. Funktionen hat das Teil jedenfalls reichlich. Selbst den Blitz zu deaktivieren bedurfte einen Blick ins Handbuch ![]()
Wir werden sehen ![]()
Das Bild oben von der K200d mitsamt meinem Teleobjektiv ist dann auch das letzte Welche das ich mit der S5is gemacht hab’. Eigentlich garnicht so übel so im Grunde.. Naja.. Zu spät jetzt.